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CHEM.ZELLULOSE

Chem.Zellulose

Chemische Zellulosefasern

Um Zellulose verspinnbar zu machen, muß sie mit Chemikalien
zur zähflüssigen Spinnmasse aufgelöst werden.
Es gibt vier unterschiedliche Verfahren:

- Viskoseverfahren
- Kupferoxid - Ammoniak Verfahren
- Acetatverfahren
- Lösemittelverfahren


Zur Erspinnung von Chemiefasern gibt es drei Verfahren.

- Beim Nassspinnverfahren verfestigen sich die Filamente
in einem Chemikalienbad.
Faserbeispiele: Viskose, Modal

- Beim Trockenspinnverfahren verfestigen sich die Filamente
im Warmluftstrom.
Faserbeispiele: Acetat, Triacetat

- Beim Schmelzspinnverfahren werden die Polymere zur
Spinnmasse geschmolzen, die Filamente erstarren im Kaltluftstrom.
Faserbeispiele: Polyester, Polyamid

Als Filament wird eine endlos Faser bezeichnet.
Ein Monofil ist ein einzelnes Filament.
Viele Filamente werden zu einem Multifil zusammengefasst.
Beim Texturieren werden thermoplastische Filamente bei
Hitzeeinwirkung und anschließendes Abkühlen dauerhaft gekräuselt.
Stapelfasern sind geschnittene oder gerissene Chemiefasern oder
Naturfasern einer bestimmten Länge.

Außerdem unterscheidet man zwischen:

Zelluloseregeneratfasern - diese werden aus Zellulose hergestellt.
Die Zellulose wird durch verschiedene Verfahren zu Spinnmasse aufgelöst.
Die Fasersubstanz der neu hergestellten Faser ist Zellulose.
- regenerieren = erneuern

Zellulosederivatfasern - werden zwar auch aus Zellulose hergestellt,
die Zellulose geht jedoch vor dem Lösen zur Spinnmasse eine Verbindung
mit Essigsäure ein. Es bildet sich als Fasersubstanz Zelluloseacetat
bzw. Zellulosetriacetat. - Derivat = Abkömmling
Quelle: Wikipedia