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LEINEN

Leinen

Leinen: LI
Reinleinen sind Textilien aus 100 % Leinen.
Halbleinen sind Gewebe die inder Kette vollständig aus
Baumwolle und im Schuß ganz aus Leinen sind.
Der Leinenanteil mußmind. 40 % betragen.

Folgende Arbeitsgänge sind erforderlich, um aus den Stängeln
die Flachsfaserbündel zu gewinnen:
Raufen, Riffeln, Rösten (Rotten), Brechen,Schwingen, Hecheln.

durch das mechanische oder chemische Auflösen (Kontonisieren)
der Faserbündel erhält man die Elementarfasern- den Flockenbast-,
der mit Baumwolle gemischt werden kann.

Wärmeisolation:
Garne und Gewebe aus den glatten Leinenfasern .
haben kaum Lufteinschlüsse, sie isolieren wenig

Feuchtigkeitsaufnahme:
Leinen ist gut saugfähig, es trocknet schneller
als Baumwolle.

Hautfreundlichkeit:
Leinen ist glatter, steifer und weniger geschmeidig
als Baumwolle.

Trockenfestigkeit:
ist sehr gut.

Nassfestigkeit:
ist noch höher als die Trockenfestigkeit.

Dehnung:
Leinen hat die geringste Dehnbarkeit
aller Bekleidungsfasern ( ca. 2 % )

Elastizität:
ist sehr gering.

Knitterverhalten:
knittert stark.

Brennprobe:
Rasche Verbrennung, Nachglühen
Geruch nach verbrannten Papier
hellgraue Flugasche

Trockenreißprobe Baumwolle:
Reißenden der Garne zeigen kurze Faserenden.

Trockenreißprobe Leinen:
Reißenden der Garne zeigen lange Faserenden.

Lichtprobe Baumwolle:
Baumwollstoffe zeigen weniger Verdickungen
als Leinenstoffe.

Lichtprobe Leinen:
zeigt typische Verdickungen.

Ölprobe Baumwolle:
Baumwollstoff wirkt kaum durchscheinend.

Ölprobe Leinen:
Leinenstoff wirkt leicht glasig durchscheinend.
Quelle: Wikipedia